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BFF-Benefiz-Foto-Auktion zu Gunsten der Erdbebenopfer in Sichuan (Westchina)
Im Mai 2008 wurde die Provinz Sichuan inWestchina von einem schrecklichen Erdbeben heimgesucht. Das BFF-Ehrenmitglied Frau Prof. XiaoWang initiierte daraufhin eine Spendenaktion unter den Mitgliedern des BFF. Viele Kontakte des BFF, aber auch einzelner Mitglieder, die in den vergangenen Jahren einen guten Austausch mit chinesischen Fotografen oder auch Hochschulen aufbauten, haben dazu geführt, dass über 300 Arbeiten für die BFF-Auktion gespendet wurden, deren Erlös nun beim Aufbau einer zerstörten Schule in Xu Jia Zhen in der Provinz Sichuan beitragen soll. Dieses Schulprojekt in Sichuan wurde dem BFF von der Shanghai Charity Foundation konkret vermittelt.
Die eingesandten Arbeiten sind von Simone Klein (Sotheby’s) kuratiert worden, so dass nun ein Konvolut von 135 hochkarätigen fotografischen Arbeiten versteigert wird. Die Arbeiten zeigen ein breites Spektrum an fotografischen Positionen der BFF-Mitglieder aus den letzten 40 Jahren. Unter den Fotografen befinden sich Newcomer als auch im Kunstmarkt bekannte Namen wie z.B. Dieter Blum, F. C. Gundlach, Thomas Höpker, Herlinde Koelbl,Walter Schels und Oliviero Toscani. Bei den zu versteigerndenWerken, mit denen es zu ingesamt ca. 100 Aufrufen kommen wird, handelt es sich sowohl um Einzelwerke als auch um Arbeiten seriellen Charakters.
Der BFF konnte auch Dr. Norbert Moos für dieses Projekt gewinnen, so dass für die Ausstellung und die Auktion der fotografischen Arbeiten die Räume des Forum für Fotografie in Köln, Schönhauser Allee 8 zur Verfügung stehen. Ausstellungseröffnung ist am Samstag, 18. April 2009, um 16 Uhr. Am Sonntag, 26. April 2009, findet dann im Forum für Fotografie um 12 Uhr die Auktion statt, die durch Prof. Henrik Hanstein vom Auktionshaus Lempertz durchgeführt wird.
Parallel zu der Ausstellung / Versteigerung ist eineWebsite http://auktion.bff.de/ eingerichtet, so dass Interessenten bereits im Vorfeld die einzelnen Arbeiten sichten können. Zur Auktion ist außerdem ein Katalog geplant, der eine gute Übersicht der ca. 100 Aufrufe ermöglicht.
Der BFF ist überzeugt, dass sowohl die Mitglieder mit ihren für diese hochkarätige Auktion gespendeten Fotos wie auch die Käufer einen bemerkenswerten Beitrag für den Wiederaufbau der Schule im Erdbebengebiet der Provinz Sichuan leisten.
WER IST DER BFF?
Seine Aufgaben. Seine Ziele. Seine Bedeutung.
Der BFF Bund Freischaffender Foto-Designer ist seit nun seit fast 40 Jahren das unbestrittene Markenzeichen in Deutschland für professionelle Fotografie auf höchstem Niveau. Nicht nur große Namen wie Peter Lindbergh, Oliviero Toscani, Prof. F. C. Gundlach, Hans Hansen,Walter Schels, Thomas Höpker, Stefan Moses, Prof. Robert Häusser, Prof. Xiao HuiWang, Sarah Moon, Ben Oyne, Jacques Schumacher, Christian von Alvensleben, Peter Keetman, Andreas Feininger, Elliott Erwitt, ReinhartWolf,Walter E.Lautenbacher, Alfred Eisenstaedt und weltbekannte Werbekampagnen der Mitglieder stehen hinter diesem Verband, sondern auch ein leistungsstarkes Angebot.
1969 als Berufsverband gegründet, zählt der BFF heute mit seinen 520 ausschließlich freiberuflich tätigen Fotografen und Hochschullehrern zu den renommiertesten Fotografenverbänden in Europa. Mitglied wird man nicht dadurch, dass man eine Beitrittserklärung unterschreibt, sondern durch die Erfüllung von Aufnahmebedingungen wie selbständige Tätigkeit als Foto-Designer und die positive Beurteilung einer Mappe mit mindestens 30 neuerenWerken durch eine Jury. Dadurch ist der BFF in gewissem Sinne ein elitärer Verband, was aber letztlich auch das hohe fotografische Niveau der Mitglieder sicherstellt.
Seit seiner Gründung im Jahre 1969 führt der BFF jährlich (seit 1996 jedes zweite Jahr) einen internationalen Kongress durch, der in derWerbe-, Medien- und Fotoszene über Deutschland hinaus schon zu einer festen Institution geworden ist. Ebenso zählt das seit 1970 herausgegebene BFF-Jahrbuch mit zu den wichtigstenWerken zeitgenössischer Fotografie und ist wohl das interessanteste Dokument, das die Entwicklung und Tendenzen professioneller Fotografie in Deutschland aufzeigt. Die rund 600 Seiten umfassenden Bücher zeigen Jahr für Jahr nicht nur die neuesten Arbeiten der BFF-Mitglieder, sondern stellen auch die ebenfalls jährlich vergebenen Preise und Auszeichnungen des Verbandes vor. Dazu gehören der ‚BFF-Award‘ für die beste Arbeiten im BFF-Jahrbuch, der ‚BFF-Trend-Award‘ für die besten freien Arbeiten von BFFFotografen und der mit 15.000 Euro dotierte ‚Internationale BFF-Förderpreis & Reinhart-Wolf- Preis‘ für die besten Hochschul-Abschlussarbeiten im Bereich Fotografie. Der seit 1988 ausgeschriebene Förderpreis wird vom BFF getragen und von Kodak, dem stern, NEON, der ‚photokina‘, der Reinhart-Wolf-Stiftung und vomWirtschaftsministerium Baden-Württemberg unterstützt. Das seit 1995 jährlich herausgebrachte Portfolio der BFF-Junioren zeigt den aktuellen Stand der nicht-auftragsgebundenen Fotografie in Deutschland. Darüber hinaus bietet der BFF Seminare undWorkshops an und gibt eine eigene Fachbuchreihe zu den Themen Existenzgründung / Vertragsrecht / Urheberrecht / Honorare / Steuern u. a. heraus.
International war der BFF bereits in USA, Canada, China, Singapore sowie in vielen europäischen Staaten mit Foto-Ausstellungen präsent. Auch in Deutschland werden regelmäßig die Arbeiten der BFF-Mitglieder in Ausstellungen gezeigt.
Laut Satzung „ ... hat der Verein die Aufgabe, die gemeinsamen beruflichen Interessen der freiberuflichen Foto-Designer wahrzunehmen und zu vertreten. Zweck des Vereins ist insbesondere dieWahrung und Förderung der Arbeits- undWirtschaftsbedingungen der Mitglieder". Dass die Verantwortlichen im BFF diese Aufgabe in den vergangenen dreißig Jahren nicht nur mit Vehemenz, sondern auch mit großem Erfolg in die Praxis umgesetzt haben, ist neben der fotografisch- künstlerischen Potenz einer der wichtigsten Faktoren, der dem BFF seine Ausnahmestellung unter den fotografischen Berufsverbänden nicht nur in Deutschland sichert. Und es kommt eine weitere Komponente dazu, vielleicht der stärkste "Motor" der zahlreichen Aktivitäten: Der BFF schafft es, Visionen in die Praxis umzusetzen und dadurch ein hohes Zukunftspotenzial zu entwickeln. Hält man sich all’ das vor Augen, was sich innerhalb des BFF bewegt und was der BFF in Bewegung bringt, so kann man diesen Verband ohne Zweifel als "primus inter pares" der fotorelevanten Berufsverbände bezeichnen.
www.BFF.de
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